Gründungslehre an der Universität Rostock

Gründungslehre an der Universität Rostock

Unternehmerisches Denken und Handeln verstehen die Verantwortlichen des Lehrstuhls als Basiskompetenz der Studierenden in der heutigen und künftigen Arbeitswelt, unabhängig ob tatsächlich selbstständig oder in abhängiger Beschäftigung.


Studienangebot zur Förderung von unternehmerischem Denken und Handeln

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik bietet im Rahmen der Gründungslehre interdisziplinäre Seminare für Studierende aller Fachrichtungen an.

Ziel ist es die Studierenden für das Thema Entre- und Intrapreneurship  zu sensibilisieren und unternehmerische Fähig- und Fertigkeiten zu fördern und zu entwickeln. Wissenschaft und Wirtschaft werden so verzahnt, dass neben der inhaltlichen Vermittlung (unternehmerisches Verhalten & Umfeld, wirtschaftliche Bedeutung von Unternehmertum, Entrepreneurship versus Intrapreneurship) auch die aktive Auseinandersetzung mit zentralen Anforderungsbereichen (Kompetenzen) und Instrumenten der Businessplanentwicklung stattfinden kann.

Studierende werden dabei ermutigt und angeleitet eigene Ideen zu entwickeln und Projekte zu generieren. Sie werden darin unterstützt, deren Umsetzungsmöglichkeiten zu analysieren und ihre unternehmerischen Kompetenzen praxisorientiert in einem realitätsnahen Umfeld auszuprobieren. 

Teilmodul I der Gründungslehre „Erfolgsfaktoren beruflicher Selbstständigkeit“

Teilmodul I der Gründungslehre „Erfolgsfaktoren beruflicher Selbstständigkeit“

Das Teilmodul I der Gründungslehre „Erfolgsfaktoren beruflicher Selbstständigkeit“ dient der allgemeinen Sensibilisierung der Studierenden für die unternehmerische Perspektive. Es werden unternehmerische Handlungskompetenzen erworben, die zur innovativen Verwertung von Wissen befähigen.

Inhaltsperspektive:

Dabei lernen die Studierenden

  • die Perspektiven für berufliche Selbstständigkeit zu übernehmen und ihre persönliche, unternehmerische Handlungskompetenz zu entwickeln,
  • sich forschend mit der gesamtgesellschaftlichen und regionalwirtschaftichen Bedeutung von Unternehmertum auseinander zu setzen,
  • die Identifikation von Branchenspezifika und deren Auswirkung auf die Erfolgsaussichten von Gründungsprojekten kennen,
  • Gründungsprozesse zu analysieren und
  • unternehmerische Fähigkeiten kennen und diese anzuwenden.

Kompetenzperspektive:

Die Studierende können

  • ihr persönliches Leistungsprofil definieren und begreifen die gezielte Erweiterung ihres Kompetenzprofils als grundlegendes Element ihrer persönlichen Entwicklung,
  • die Bedeutung von Gründungen sowie von KMU im Wirtschafts- und Sozialgefüge einschätzen,
  • die Prozessschritte einer Unternehmensgründung anwenden und
  • Branchenstrukturen analysieren und Rückschlüsse daraus für das eigene Handeln ziehen.

Leistungspunkte: 6

 Anerkennung: Die Möglichkeiten zur Anerkennung können der jeweiligen Studienordnung entnommen werden oder bei den zuständigen Prüfungsämtern erfragt werden.

 Informationen zu Ort und Zeit werden bei StudIP bekanntgegeben.

Teilmodul II der Gründungslehre „Ideenfindung und –entwicklung“

Teilmodul II der Gründungslehre „Ideenfindung und –entwicklung“

Im Teilmodul II der Gründungslehre „Ideenfindung und –entwicklung“ erlernen die Studierenden theoretische und praktische Grundlagen beruflicher Selbstständigkeit, bearbeiten u.a. eine Problemstellung aus der Wirtschaft und erarbeiten Lösungsansätze mit der Design Thinking Methode.

Inhaltsperspektive:

Dabei lernen die Studierenden

  • Kreativitätstechniken kennen,
  • Screening von Geschäftsideen durchzuführen,
  • die SWOT-Analyse als Instrument einzusetzen,
  • Team- und Führungskompetenzen (auch Kooperationen und Konflikte) kennen und diese anzuwenden,
  • die Geschäftsmodell-Analyse, insbesondere die Wertschöpfungskette kennen,
  • Re-engineering, Prozessoptimierung durchzuführen,
  • Instrumente der Marktforschung und
  • den gewerblichen Rechtsschutz (Gebrauchsmuster, Patente) kennen.

Kompetenzperspektive:

Die Studierenden können

  • Kreativitätstechniken identifizieren und nutzen,
  • Verfahren/Kriterien für das Screening von Geschäftsideen anwenden,
  • die SWOT-Analyse einsetzen,
  • die Instrumente der Prozessoptimierung unter Berücksichtigung der Voraussetzungen für Produkt- und Prozessinnovation anwenden,
  • die Wichtigkeit des Schutzes von Geschäftsideen einschätzen.

Leistungspunkte: 6

Anerkennung: Die Möglichkeiten zur Anerkennung können der jeweiligen Studienordnung entnommen oder bei den zuständigen Prüfungsämtern erfragt werden.

Informationen zu Ort und Zeit werden bei  StudIP bekanntgegeben.

Dr. Martin Setzkorn

+49 (0) 381 498 1198
martin.setzkorn(at)uni-rostock.de

Kati Wolfgramm

+49 (0) 381 498 1183
kati.wolfgramm(at)uni-rostock.de